Jede Menge Geld muss ein Mittelständler locker machen, wenn er seine Business-Intelligence-Systeme um zuverlässige, KI-gestützte Prognose-Funktionen erweitern will. Reizvoll wäre es schon, in die Zukunft zu blicken: den Umsatz nicht bloß für den nächsten Monat vorherzusagen (das ist meist nicht schwer, da muss man sich vor allem den Auftragsbestand anschauen), sondern für die nächsten 12 Monate. Das Problem: Dafür benötigt man Data Scientists und die zählen momentan zu den begehrtesten – und daher teuersten – Fachkräften überhaupt.
Ausgefeiltes KI-Modell in nur einer Woche
Daher hat der Technologie- und Managed-Service-Provider Konica Minolta sein eigenes Team aus Data Scientists ein KI-Modell entwickeln lassen, das Prognosen „out of the box“ ermöglicht. „Da stellt sich natürlich die Frage: Müssen solche Modelle nicht immer auf das individuelle Unternehmen maßgeschneidert sein?“, meint Markus Bauten, Manager Business Solutions bei Konica Minolta. Und gibt gleich selbst die Antwort: „Ja, eigentlich schon. Aber unser Modell liefert bereits in der Standardversion rund 80 Prozent. Vor Ort beim Kunden müssen wir nur mehr die restlichen 20 Prozent erledigen, vor allem das Modell mit den Daten des Unternehmens trainieren. Das ist innerhalb von einer Woche erledigt.“ Es sei offensichtlich, dass dieser Zugang viel günstiger kommt als ein herkömmliches, langwieriges Consulting-Projekt.